Gemeinsame Fortbildung der Schulfamilie
Einen „Tag des Merkens“ veranstaltete die Grundschule Ramsau am 1. Dezember. Der „Merkmeister“ Ralf Hofmann war von der Schule eingeladen worden, damit er mit den Schülern und Eltern arbeiten konnte. Er demonstrierte anschaulich, wie gut das menschliche Gehirn funktionieren kann, wenn gehirngerecht gelernt wird. Am Vormittag durchliefen alle Schulkinder Workshops beim „Merkmeister“. Dabei erlebten die Schüler, wie die eigene Gedächtnisleistung einfach und mit Freude gesteigert werden kann. Ziel der Arbeit des Merkmeisters ist, den Kindern Techniken an die Hand zu geben, die ihnen das Lernen erleichtern und auch helfen, das Erlernte langfristig zu behalten. „Die Herstellung eines Spickers ist nicht verboten“, meinte Hofmann, „allein seine Verwendung“. Dabei entspricht die Herstellung eines Spickzettels optimaler Lernarbeit: Die Kinder müssten sich intensiv mit dem Lernstoff auseinandersetzen, um das Wesentliche in knapper Form zu Papier zu bringen. Dabei würden sie schon die wesentlichen Lernfortschritte machen, so Hofmann. Die Kinder zeigten begeistert, wie sie sich mit den verschiedenen Methoden schnell und leicht Alle Arten von Informationen einprägen können. Am Abend erfuhren dann die Eltern, wie die Gedächtnisleistung erfolgreich gesteigert werden kann. Darüber hinaus erhielten sie viele Tipps, wie die Lernatmosphäre zuhause entschärft werden kann. Weitere Informationen zum Merkmeister und zum Tag des Merkens findet man unter www. Merktechniken.de.

