Archiv der Kategorie: Archiv 2015-16
Mit dem Restmüll unterwegs
Die dritten und vierten Klassen fuhren am 14. März zur Müllumladestation nach Mühldorf und schauten zu, wie der Restmüll in Bahncontainer verpresst wurde. In einem lustigen Müllspiel mussten verschiedene Gegenstände richtig sortiert und zugeordnet werden. Im Müllheizkraftwerk Burgkirchen vom Zentralverband Abfallverwertung Südostbayern (ZAS) bekamen wir einen Überblick von der Funktion der ganzen Anlage. Ausgestattet mit Schutzhelmen durften wir in den Verbrennungsofen schauen, das entstandene Streusalz begutachten und dem Kranführer vom Müllbunker über die Schulter schauen. Ausgestattet mit kleinen Mülltonnen und anderen Geschenken ging es nach diesem informativen Vormittag wieder heim. (Text: Klasse 4a)
5. Platz bei der Kreismeisterschaft
Gratulation zum 5.Platz
Auch unsere Buben fuhren in diesem Jahr wieder zu den Kreismeisterschaften nach Mühldorf. In einer stark besetzten Vorrundengruppe erspielten sie zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Leider verpassten sie durch das schlechtere Torverhältnis den Einzug ins kleine Finale. Auf euren 5. Platz von 12 Mannschaften könnt ihr stolz sein!
Goldmedaille bei der Kreismeisterschaft – super!!!
Herzlichen Glückwunsch „Goldmädchen“
Beim Turnier in Mühldorf gewannen unsere Fußballmädchen die Kreismeisterschaft für Mädchenfußballmannschaften. Nach einem nicht so glücklichen Eröffnungsspiel steigerten sie sich mit großem Kampf- und Teamgeist von Spiel zu Spiel. Im letzten Turnierspiel besiegten sie die bis dahin punktgleiche Mannschaft aus Mühldorf verdient mit
2 zu 1. Wir sind stolz auf euch!
Raiffeisen Malwettbewerb
Lehrer als Baumeister
(Die) Ramsau feiert Fasching
Das Maskottchen der Haager Garde „Carambas“ war ganz vorn mit dabei, als die toll geschminkten und kostümierten Mädchen (und ein sehr sportlicher Junge) ihre Künste zeigten. Fetzig-rockige Melodien und zahlreiche akrobatische Hebefiguren rissen die Ramsauer Schulkinder zu begeistertem Applaus hin. Danach traten die ganz zarten Kirchdorfer Tanzmäuse vom Oberndorfer Sportverein auf und erfreuten durch komplizierte Choreografien und raumgreifende Schrittkombinationen. Vielen Dank an die Künstler!
Kanalbesichtigung in München
Kanalbesichtigung in München Kombi 3*4 am 28. 1. 2016
München ist eine der wenigen Städte, wo man über Treppen in die unterirdischen Kanalanlagen der Stadt kommt. Das Abwasser der Münchner wird über dieses Kanalnetz, das insgesamt 2500 km lang ist, entsorgt. Der Papa von Sebi und Vroni Fink arbeitet als Ingenieur bei den Stadtwerken München und hat uns zur Kanaltour eingeladen. Auf der Hinfahrt haben wir den Friedensengel gesehen und viele andere Sehenswürdigkeiten. In der Akademiestraße hat uns derselbe Mann, der Willi von „Willi will’s wissen“ durch den Kanal geführt hat, begrüßt und in den ersten Kanal geführt. Dort hat es mächtig gestunken. An den Wänden klebte weißliches Zeug, das ist Hefe von einer Brauerei, die ihr Abwasser in den Kanal leitet. Über uns war der Gullydeckel. Manche Gullydeckel sind dafür da, dass die Straßenarbeiter den Schnee von der Straße hindurchwerfen können.
In der Ungererstraße konnten wir den Regenauslasskanal betreten, dort wird nur Regenwasser gesammelt. Wir lernten einen Kanalhunt kennen, das ist ein Gerät, das im Abwasser auf Rollen läuft und mit der Kraft der Strömung größere Abfälle filtert. Luis hatte höllische Angst vor Ratten. Angetroffen haben wir nur eine Stofftier-Ratte, die echten sind vor unserem Geschrei geflüchtet. Es gibt nur deshalb Ratten in der Kanalisation, erklärte Herr Fink, weil Menschen Essbares ins Klo schütten.
Im Anschluss hasteten wir zu einer Straßenkreuzung. Dort entfernte Ben einen Kanaldeckel, sodass wir in den Schacht blicken konnten. Wir hatten viele Fragen. In der Schenkendorfstraße wollten wir uns den riesigen unterirdischen Raum ansehen, so groß wie drei Parkhäuser, wo das überschüssige Regenwasser gesammelt wir, damit die Gullys nicht überlaufen. Obwohl es nicht regnete, stand wegen Bauarbeiten ein paar Straßen weiter das Wasser schon 1,50 Meter hoch und wir konnten nur bis zum Fuß der Treppe gehen, dort begann schon der riesige unterirdische See. Der ohrenbetäubende Lärm kam von den ungeheuren Wassermassen, die gleichzeitig in das Regenrückstandbecken strömten.
Zum Schluss erzählen wir Euch noch, was eine Kanaltaufe ist: Wenn jemand in den Abwasserkanal fällt. Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiihhhh. Ein Kind bei uns hat das geschafft!






































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